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autonielx
2014-04-05 18:48:32 +02:00
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@@ -111,7 +111,7 @@ Außer dass alles etwas unansehnlicher und unbequemer ist, gilt eigentlich das g
<li><p>Das System fährt nicht mehr richtig hoch. Unter Umständen führt es spontan einen Neustart durch oder bleibt an einer Stelle stecken, vielleicht bei einem bestimmten Symbol des Boot Bildschirms. In letzterem Falle sollte man auch mal ein <span class="key">ALT</span> <span class="key">SysReq</span> <span class="key">D</span> versuchen.</p></li>
<li><p>Das ganze System oder eine bestimmte Hardwarekomponente funktioniert nicht richtig. Es könnte beispielsweise nur sehr langsam laufen, Fehler könnten auftreten oder etwas funktioniert überhaupt nicht. Verweigert eine Hardwarekomponente die Arbeit komplett, sollte man natürlich erst mal checken, ob Haiku sie momentan überhaupt treibermäßig unterstützt, indem man zum Beispiel auf der Mainlingliste oder im Forum nachfragt.</p></li>
</ul>
<p>Während nur der letzte Punkt explizit auf eine Hardware-Ursache eingeht, können auch alle anderen Symptome auf Fehler in einem Hardware Treiber hindeuten. Hat man einen Verdacht welche Hardware oder entsprechender Treiber mit dem Problem zu tun haben könnte, sollte man prüfen ob das Entfernen oder Deaktivieren von Hardware oder Treiber Abhilfe schafft. Wenn man das Problem beispielsweise beim WLAN vermutet, könnte diese Funktion vielleicht im BIOS ausgeschaltet werden. Wenn nicht, kann man auch den entsprechenden Treiber aus dem System entfernen (in <span class="path"><acronym title="/boot/system/add-ons/kernel/drivers/bin">/boot/System/add-ons/kernel/drivers/bin</acronym></span>).</p>
<p>Während nur der letzte Punkt explizit auf eine Hardware-Ursache eingeht, können auch alle anderen Symptome auf Fehler in einem Hardware Treiber hindeuten. Hat man einen Verdacht welche Hardware oder entsprechender Treiber mit dem Problem zu tun haben könnte, sollte man prüfen ob das Entfernen oder Deaktivieren von Hardware oder Treiber Abhilfe schafft. Wenn man das Problem beispielsweise beim WLAN vermutet, könnte diese Funktion vielleicht im BIOS ausgeschaltet werden. Wenn nicht, kann man auch den entsprechenden Treiber auf eine "Schwarze Liste" setzen und so im System deaktivieren (siehe <a href="../../../userguide/de/bootloader.html">Boot Loader</a>).</p>
<h3><a href="#"><img src="../images/up.png" style="border:none;float:right" alt="index" /></a>
<a id="kdl" name="kdl">Kernel Debugging Land - KDL</a></h3>
@@ -119,7 +119,7 @@ Außer dass alles etwas unansehnlicher und unbequemer ist, gilt eigentlich das g
Im KDL kann es passieren, dass die Tastatur nicht mehr funktioniert. PS/2 Tastaturen gehen immer, USB Tastaturen an UHCI Controllern nur wenn man vorher schonmal per Tastenkombination das KDL betreten hat. USB OHCI wird zur Zeit noch gar nicht unterstützt.</p>
<p>Das KDL ist eine Art Konsole. Es lassen sich Befehle eingeben, die Informationen über das System ausgeben. Folgende Befehle sind von besonderen Interesse:</p>
<table summary="layout" border="0" cellpadding="2" cellspacing="0">
<tr><td><span class="cli">bt</span> (auch "sc")</td><td> </td><td>Zeigt einen "backtrace" wo genau der Fehler aufgetreten ist. Ist das System von selbst ins KDL gefallen, sollte man diesen Befehl unbedingt ausführen.</td></tr>
<tr><td><span class="cli">bt</span> (auch "sc")</td><td> </td><td>Zeigt einen "backtrace" (oder auch "stack crawl") wo genau der Fehler aufgetreten ist. Ist das System von selbst ins KDL gefallen, sollte man diesen Befehl unbedingt ausführen.</td></tr>
<tr><td><span class="cli">ints</span></td><td> </td><td>Zeigt die unbenutzten und verwendeten Interrupts.</td></tr>
<tr><td class="onelinetop"><span class="cli">co</span> (auch "continue")</td><td> </td><td>Verlässt den Kernel Debugger und das System läuft - soweit möglich - normal weiter.</td></tr>
<tr><td><span class="cli">reboot</span></td><td> </td><td>Führt einen unmittelbaren Neustart durch. Alle ungespeicherten Daten gehen verloren und selbst was man gespeichert hat, aber noch nicht auf die Platte geschrieben wurde, ist weg.</td></tr>
@@ -131,9 +131,11 @@ Im KDL kann es passieren, dass die Tastatur nicht mehr funktioniert. PS/2 Tastat
<h3><a href="#"><img src="../images/up.png" style="border:none;float:right" alt="index" /></a>
<a id="syslog" name="syslog">Syslog</a></h3>
<p><b>Dies ist die beste Methode Informationen über ein nicht-bootendes System zu gewinnen.</b><br />
Das Syslog (kurz für System Log) enthält wertvolle Infos was im System abläuft, einschließlich der Ausgaben einer KDL Sitzung. Man sollte es immer an einen Trac Ticket hängen wenn es etwas mit dem Kernel zu tun haben könnte. Das Syslog befindet sich in der Datei <span class="path"><acronym title="/boot/common/var/log/syslog">/boot/Allgemein/var/log/syslog</acronym></span>. Um in eine Datei schreiben zu können, braucht man ein funktionierendes System. Tritt ein Problem im Kernel auf (insbesondere bei spontanen Neustarts und nicht-fortsetzbaren KDL Sitzungen), kann es daher passieren dass es die letzten Ausgaben nicht mehr ins Syslog schaffen.</p>
<p>Durch die Option <span class="menu">Enable debug syslog</span> im <span class="menu">Debug menu</span> des Bootloaders wird das Syslog im Speicher etwas langlebiger. Das ist standardmäßig aktiviert. "Etwas langlebiger" bedeutet, dass es einen Reset überlebt und direkt danach noch im Bootloader verfübar ist. Bootet man allerdings ein Betriebssystem (zumindest bei Haiku, wahrscheinlich aber bei allen), werden diese Informationen zerstört. Man muss beim Neustart also unbedingt das Bootloader Menü mittels gedrückter <span class="key">SHIFT</span> Taste aufrufen.<br />
Dort sollte man im <span class="menu">Debug menu</span> jetzt die Einträge <span class="menu">Display syslog from previous session</span> und <span class="menu">Save syslog from previous session</span> sehen. Ersterer zeigt das Syslog direkt auf dem Bildschirm an, mit letzterem lässt es sich speichern. Momentan geht das nur auf FAT32 formatierten Medien. Möchte man dafür einen USB-Stick benutzen, den man allerdings erst zu spät reingesteckt hat und der deswegen nicht erkannt wurde, kann man den Rechner nochmals resetten und das Bootloader Menü erneut aufrufen. Es gilt aber immer noch: Bootet man ausversehen ein Betriebssystem, sind die Syslog Daten weg.</p>
Das Syslog (kurz für System Log) enthält wertvolle Infos was im System abläuft, einschließlich der Ausgaben einer KDL Sitzung. Man sollte es immer an einen Trac Ticket hängen wenn es etwas mit dem Kernel zu tun haben könnte. Das Syslog befindet sich in der Datei <span class="path">/boot/common/var/log/syslog</span>. Um in eine Datei schreiben zu können, braucht man ein funktionierendes System. Tritt ein Problem im Kernel auf (insbesondere bei spontanen Neustarts und nicht-fortsetzbaren KDL Sitzungen), kann es daher passieren dass es die letzten Ausgaben nicht mehr ins Syslog schaffen.</p>
<p>Durch die Option <span class="menu">Enable debug syslog</span> im <span class="menu">Debug menu</span> des Bootloaders wird das Syslog im Speicher gehalten.
Ist die Einstellung <span class="menu">Save syslog from previous session during boot</span> in den Bootloader Optionen aktiviert (wie es standardmäßig der Fall ist), findet man das Syslog der letzten Sitzung unter <span class="path">/boot/system/var/log/previous_syslog</span>.<br />
Gelingt das Booten nicht, um an das previous_syslog zu kommen, muss man beim Neustart das Bootloader Menü mittels gedrückter <span class="key">SHIFT</span> Taste aufrufen.<br />
Dort sollte man im <span class="menu">Debug menu</span> die Einträge <span class="menu">Display syslog from previous session</span> und <span class="menu">Save syslog from previous session</span> sehen. Ersterer zeigt das Syslog direkt auf dem Bildschirm an, mit letzterem lässt es sich speichern. Momentan geht das nur auf FAT32 formatierten Medien. Möchte man dafür einen USB-Stick benutzen, den man allerdings erst zu spät reingesteckt hat und der deswegen nicht erkannt wurde, kann man den Rechner nochmals resetten und das Bootloader Menü erneut aufrufen. Es gilt aber immer noch: Bootet man ausversehen ein Betriebssystem, sind die Syslog Daten weg.</p>
<h3><a href="#"><img src="../images/up.png" style="border:none;float:right" alt="index" /></a>
<a id="onscreen" name="onscreen">Debug Ausgabe auf den Bildschirm</a></h3>